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Roman Reischl (Autor)

Die Spende

Die Spende

 leopard

Markus wirft 5 Euro in den Klingelbeutel der Kirche und Georg sammelt am Pausenhof Geld, damit der kleine Sportplatz neben der Schule vielleicht doch endlich ein bisschen ausgebaut wird mit eventuell einem Basketballkorb und einem Skaterfeld.

Ihre Mutter spendet Geld für den Tierschutz und hat sich einer Gemeinschaft angeschlossen, die Kleidung für Kriegsopfer einsammelt.

Die größte Spendenaktion ist am Marktplatz. Dort werben sie dafür, das Geld gezielt gegen die Abholzung des Regenwalds einzusetzen. Gleich daneben befindet sich ein Stand der Obdachlosen, die ihre Zeitung verteilen.

Doch wo landet unser Spendengeld, wenn immer wieder neue Kriege geführt werden, der Hunger in Afrika einfach nicht aufhören will und jeden Tag Kilometer des größten Waldes der Erde, unserer grünen Lunge platt gemacht werden. Ist all unsere Mühe umsonst? Ist es das überhaupt noch wert, sich hinzustellen und für einen gerechten Ausgleich zu kämpfen?

Die Spende rollt durch die Welt, doch kommt sie an, wo wir sie sehen wollen. Es wird Zeit für Ergebnisse, denn es gibt hierzulande so viele Menschen, die sich engagieren und die genau wissen, warum sie das tun. Es sind die Leute, die nicht nur in den Tag hinein leben, sondern die, die die Zukunft im Auge haben, fokussieren und an die Nachwelt denken.

Spende ich mein Blut, sollen es die Kranken bekommen und nicht die Forschung. Genauso ist es, wenn man mit seinem Einsatz Herzblut spendet für diese eigentlich traumhaft schöne Welt.

© Roman Reischl, September 2013

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am September 10, 2013 von in Prosa.

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