Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Schneeschmelze

Schneeschmelze

 KRAFT DURCH SCHWUND

 schneeschmelze

Wenn der Schnee langsam schmilzt

Reißende Flüsse Treibholz mit sich führen

Laue Winde wehen und die Sonne immer öfter zum Vorschein kommt

Die ersten Straßencafés ihre Terrassen öffnen

Nicht nur die Pflanzen wieder ihre ersten Triebe bekommen

Und alles im Leben auf einmal wieder mehr Spaß macht

Das Tierreich aus dem Winterschlaf erwacht

Der Eisbecher in der Diele genossen werden kann, während die vorbeigehenden Damen immer kürzere Röcke tragen

Und man selbst im Garten Gemüse sähen kann

Um nicht mehr die matschigen Tomaten aus Spanien essen zu müssen

Derweilen die Religioten ihr nächstes Oberhaupt wählen

Damit den anderen Schwachmaten der Glaube an Gott aufrecht erhalten wird

Zwischenzeitlich die Feten steigen, an denen man üblicherweise so voll ist

Dass man entweder kotzen muss oder seinen Ständer irgendwo reinsteckt

Wobei man doch so viel Mitgefühl hat für die, die nichts zu fressen haben

Vergessen hat, dass in Fukushima eine folgenschwere Kernschmelze aktueller denn je ist

Indessen Managergehälter letztendlich einmal kontrolliert werden

Dann ist Frühling hierzulande. Doch ist das Eis wirklich gebrochen? Für die Schmelze der Intoleranz braucht man einen schweren Pickel, einen wahren Brecher!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am März 7, 2013 von in Lyrik.

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