Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Vorwort MORITATEN Band 2

Zum Jahresbeginn 2016 ein Appetitmacher zur Neuauflage von MORITATEN Band 2 – Oberbayerische Kriminalpoesie. Self Publishing auf 300 Buchseiten:

Der etwas sehr extravagante Ermittler Roman Jewski, ein gebürtiger Reichenhaller ermittelt schon seit einiger Zeit für die Kripo Traunstein.

Zusammen mit der bildhübschen Kollegin Anke Seeland löst der kaffeesüchtige Querdenker die Fälle meist auf eine eigene Art und Weise, da er ein ganz besonderes Talent hat, von dem man augenscheinlich nichts mitbekommt. Sein Reim- und Lyrikbuch.

Im zweiten Band der Reihe an Regionalkrimis aus dem Berchtesgadener Land und dem Chiemgau geht es nicht nur mit Morden zur Sache, sondern auch in der Liebe, denn die beiden Kommissare bandeln an. Wie erwartet, aber dennoch interessant, wie sie vor den neugierigen Kollegen dennoch ihre Professionalität unter Beweis stellen.

Außerdem ist ein großer Teil dieses Buches das zu Papier gebrachte Gedankengut des Schreiberlings Jewski, seines Zeichens Kommissar. Seine Gedichte und Prosatexte, von seiner Angebeteten Anke Seeland persönlich ausgewählt, runden die neuen Kriminalfälle, diesmal auch aus München, Tittmoning, Burghausen und dem BGL erneut ab. Band 2 ist wie auch der erste Teil eine Mischung aus Krimi, Fantasie und Lyrik, wobei die Poesie des Kommissars eine mehr als große Position einnimmt.

Der sehr schlanke Kripobeamte mit den stahlblauen Augen und ungewöhnlich dunklem Haar kommt dann oftmals nicht einmal mehr zu seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Kaffeetrinken. Sein weißer, schon etwas abgenutzter Ledersessel eines schwedischen Möbelhauses im Traunsteiner Büro bleibt dann wohl oder übel leer.  Jewski hat gewiss viele Begabungen neben dem Analysieren von Morden am Alpenrand vor den Toren Salzburgs. In seiner Freizeit schreibt er Bücher. Lyrik wohlgemerkt. Er ist in allen Belangen nicht ganz mit der Weltkugel einverstanden. Das bringt er häufig gar nicht mal so ungeschickt zu Papier.

Roman Jewski, der kleine Querdenker aus Bad Reichenhall löst seine Fälle nicht immer nach dem Ausschlussverfahren. Er besitzt ein Hilfsmittel, das er niemandem verraten möchte, nicht einmal seiner adretten Kollegin und Vertrauten Anke Seeland, die von Grund auf sehr neugierig ist. Sie ist eben eine Frau, optisch eine Augenweide und nicht minder begabt, Kriminalfälle gewissenhaft aufzuklären oder dies zumindest zu versuchen. Seit einigen Jahren bildeten die beiden schon ein Team, begleitet vom Polizisten Andi Sauer, einem ruhigen und gemütlichen Typen und angeführt von ihrem Chef, Hauptkommissar Christian Tichone. Der groß gewachsene, hellblonde Big Boss hatte teils ukrainische Wurzeln und wirkte auf seine Leute bei besonders schwierigen Fällen wie ein Fels in der Brandung.

Was Herrn Jewski angeht, dessen Vater wirkte einst als Kassier im Vorstand einer einheimischen Untersektion des hiesigen Alpenvereins. Ein begnadeter Bergsteiger, Skifahrer und Gesundheitsfanatiker. Er nahm seinen einzigen Sohn Roman oft mit in die Berge, in dessen Kindheit nahezu wöchentlich, natürlich zusammen mit der Mutter. Manchmal ging sogar der Opa mit, sogar auf größere Touren und Märsche. Bis zu dem Tag, als Jewski mit dem Rauchen anfing und begann, sich für elektronische Musik zu interessieren, funktionierte das Alles auch sehr gut.

Der Punk, die Frauen und nun die unschuldig zu Tode Gekommenen, die Ermordeten. Der Mitdreißiger hatte eigentlich bereits nahezu alles durch in seinem Leben. Er war wegen einer Krise sogar schon einmal in psychiatrischer Behandlung gewesen. Letztere Tatsache hatte er in seinem Lebenslauf sehr geschickt kaschiert.

Allzu oft passiert so etwas wie ein Mord passiert im Rupertigau und der Chiemseegegend nicht. Wenn aber, dann ist es meistens richtig verzwickt und teilweise auch skurril.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Januar 1, 2016 von in Lyrik.

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