Aus dem Ruder

Tja Leute mich kotzt unser gesellschaftliches Leben mittlerweile richtig an.

Das betrifft nicht nur diese jetzige Situation mit Covid.

Das ist gerade überall so, sobald zwei Meinungen aufeinander treffen, geht’s ab. Ob im Beruf, im Privaten oder beim Hobby, schaut und hört mal genau hin. Fussball, Motorradfahren, Radfahren, egal welcher Bereich. Da geht’s ganz schnell los mit Beleidigungen. Da sind viele stark.

Wir entfernen uns voneinander.
Wir geben einander nicht mehr die Hand. Wir umarmen uns nicht mehr. Wir nehmen nicht nur räumlichen Abstand, sondern entfernen uns auch emotional von unseren Mitmenschen.

Es gibt „Covidioten“ und „Schlafschafe“. „Coronaleugner“ und „Systemlinge“. „Impfgegner“ und „Impfbefürworter“.

Jeder hat seine ganz eigene Überzeugung und Meinung. Und jeder andere, der sie nicht teilt, ist ein Idiot, ein Trottel, Nazi oder Verantwortungsloser.

Jemand, der nicht aufwachen will.
Wisst ihr, was die Ironie daran ist?
Die Spaltung, die dabei entsteht, ist gefährlicher als jede Krankheit es sein könnte. Wo es keinen Austausch und keine faire Diskussion mehr gibt, gibt es nur noch Schubladendenken.
Und da, wo es nur noch

Schubladendenken gibt, gibt es keinen Platz mehr für Kompromisse, einen respektvollen Austausch oder irgendeine Form eines Miteinanders.
Hinter jeder Ideologie stehen Gründe.

Und vielleicht sollten wir versuchen, die Gründe eines Menschen zu verstehen, bevor wir über ihn urteilen.

Denn wie heißt es so schön:
Urteile über niemanden, ehe du nicht ein paar Meilen in seinen Schuhen gelaufen bist.

Lasst uns daran denken, bevor wir das nächste Mal jemanden als Idioten beschimpfen.

Nein, wir müssen nicht immer einer Meinung sein. Das heißt aber nicht, dass wir keine Freunde sein können.

Wenn du derselben Meinung bist, dann trage dazu bei, unsere Gesellschaft wieder ein wenig näher zusammenzurücken.

Woran auch immer du glaubst: Solange wir einander respektvoll begegnen und darüber reden können, können wir auch freundlich zueinander sein. Stimmt doch. Oder nicht ?

Ich will auch nicht den Anderen von meiner Meinung überzeugen. Ich lasse jedem die Freiheit, zu glauben, zu tun und zu lassen was er will. Denn genau das ist doch die Freiheit, die uns allen so wichtig ist.

Kategorien:

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s