Neid

Zerfressen

Von Missgunst un eigenem Unvermögen

Hasserfüllt mit Blick auf das Erreichte des Anderen

Unfähig, sich zu artikulieren

Strampelnd vor Wut wie ein kleines Schreihalsbaby

Nicht in der Lage, die zu versorgen

Und das Wesentliche den Könnern überlassen

Zu blöd zum Scheissen quasi, wie man umgangsprachlich sagt

Im Land der Dichter und Denker

Beherrscht die Dummbrut nicht einmal

Ihre eigene Muttersprache

Doch erdreistet sich

Mir ans Bein zu Pissen

Doch befinde ich es nicht mehr für nötig

Mich mit dessen Dämlichkeitsresult

Auch nur noch eine Sekunde abzugeben

In der bunten Welt der Reisen, Bücher, Natur, Musik und Heimat

Denn mein Planet kann mehr

Als dessen erbärmliches Lechzen

Nach Aufmerksamkeit

Denn der interessante Mensch

Bekommt sie automatisch

Weil er kann!

Und beherrscht, was er tut

Da er in der Schule aufgepasst hat und dabei war

Als Gott das Gehirn verteilt hat

Drum geh nach Hause

Mit deinem grenzenlosen Neid.

  • ein Gedicht von Roman Reischl 2020, geschrieben aus der Sicht von Karl dem Großen an seinen Erzfeind Widukind, seiner Zeit Anführer der Sachsen
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