Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Der Spiegel

Der Spiegel

Man wandert unentwegt entlang durch die Straßen, egal ob man in die Arbeit geht am frühen Morgen oder abends in seiner Freizeit. Durch die Gassen huschen die Menschen an einem vorbei. Kein Mensch weiß vom anderen, ob er oder sie glücklich ist oder unendlich traurig. Die Welt fliegt vorbei mit guten und schlechten Nachrichten, was soll´s. Man kann es ohnehin nicht ändern.

Doch manchmal begegnen einem Menschen, die man näher kennenlernen will, da sie eventuell das ganze Leben verändern können für einen. Egal wo und wann man diese Lieben trifft, man findet eine Art Spiegelbild der Seele in ihnen.

Kleine Sterne, die das Herz erobern leuchten nicht nur dort oben am Firmament, sondern strahlen auch hier auf der Erde ihre Wärme und Geborgenheit aus. Sie funkeln so stark, dass man durch ihre Lichtkraft wieder den Weg finden kann, wenn man einmal falsch abgebogen ist.

Mir ist so etwas begegnet. Es nennt sich Liebe und sie entsteht durch Höheres. Sie kommt von oben aus dem unendlichen Universum auf mich herab. Millionen Sterne, teilweise kann man sie gar nicht orten, sind dort oben vorhanden. Ich habe genau den für mich bestimmten eingefangen und lasse ihn auch nie wieder los. Ich bin sehr dankbar dafür, dass dieser Stern ausgerechnet für mich auf die Erde heruntergekommen ist, ohne einen großen Krater hinterlassen zu haben. Der kleine süße Stern liebt mich und ich liebe ihn. Es ist wie der Goldkessel am Fuße des Regenbogens, die endgültige Erfüllung jedes Einzelnen.

Ich sehe in den magischen Spiegel. Früher sah ich dort nur mich und die zerzausten Haare. Heute sehe ich den Stern und das Leben nebeneinander. Jeder ist für jemanden bestimmt. Man darf die Suche nur nie aufgeben, denn der Spiegel des Lebens zieht eine hässliche Fratze, wenn man nicht liebt und lieben kann…

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am November 25, 2017 von in Lyrik.

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