Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

SIGHTSEEING: Das Summit der Hilflosen: Mein neuer Thriller beginnt!

Probelesen gefällig?

Lest hier kostenlos das erste Kapitel meines gerade entstehenden Thrillers „SIGHTSEEING“!

Namor Petrov ist ein vielfältiger Mann. Demnach war er vor seiner Karriere als Ermittler in der Spitzenhotellerie tätig und hat so manch armes reiches Würstchen gesehen und erleben dürfen.

Der kalte Wind in den Midlands an den Sommertagen kann einem manchmal die Laune auf den Tag verderben, aber die Schönheit des vereinigten Königreichs zeigt sich wahrhaft im Norden der Insel. In Deutschland ist es genau anders herum, behaupte ich als Bayer.

Namor kam nicht durch einen Zufall zum Gipfeltreffen, bei dem selbst die Kanaldeckel der kleinen Ortschaft versiegelt werden mussten. Sein Plan war, Kontakte zu knüpfen, um die Welt wenigstens ein kleines bisschen zu beeinflussen.

Während dem verregneten Zeltlager im Süden von Perth begegnete ihm Monika Engler das erste Mal. Schon am ersten Abend des Kennenlernens sprühten die Funken zwischen dem Ukrainer und der deutschen Linksaktivistin. Man wollte gemeinsam verhindern, dass weiter Waffen nach Afrika geliefert wurden und dass die EU und Amerika sich noch in den nächsten Jahrzehnten in den ärmeren Kontinenten bereichern und jene bis zum Anschlag ausbeuten. Doch nicht nur das: Auch die Nichtanwesenheit von Stellvertretern dieser armen Staaten, über die gesprochen und verhandelt wurde, das alles störte die beiden jungen Menschen. Dass Monika und Namor in jener Nacht nicht nur miteinander geschlafen haben, dürfte klar sein. Sie waren aktiv im Camp. Dadurch konnte Team 8 erst entstehen. G8 Gegner aus aller Welt schlossen sich ihnen mental an, für jeden „Herrenstaat“ einen Botschafter. Eine Verbindung gegen Terror und unrechte Staatsgewalt auf Lebenszeit.

Das allerbeste daran war, dass durch Namor´ s Connections auch eine geheime Abmachung mit einigen Nationen getroffen werden konnte, dass Team 8 ungestört arbeiten konnte.

Heutzutage ereignen sich immer mehr Anschläge in den großen Metropolen der westlichen Welt. Teils religiösem Ursprungs, aber auch aus blindem Hass und wenig Bildung und unser Verständnis für eine freie Kultur.

Als das Spitzentreffen wie so meist ohne weitreichende Ergebnisse in Perthshire änderte, setzten sich die acht neuen Freunde in einer beschaulichen Kneipe nahe Sterling zusammen und genossen bei Kerzenschein das „letzte Abendmahl“ ihres Kennenlernens in Form von britischem Bier und Angus Steaks. Man war von der Herkunft her ja auf dem ganzen Globus verteilt und mit der Lizenz Moskaus ausgestattet, endlich klar Schiff in Ermittlungen zu machen, falls sich wieder etwas Schreckliches und Fragwürdiges ereignet. Team 8 war startklar für alle Sehenswürdigkeiten des Terrors weltweit. Sightseeing des Verbrechens nannten sie das ganz kreativ.

Namor schwieg bis zur ersten Bestellung, äußerte sich damals aber schon im Lokal ungewöhnlich locker. Ich wäre gerne dabei gewesen, muss ich ehrlich zugeben:

„Leute, ihr seid echt cool, vor Allem weil ihr von soweit angereist seid. Es macht Spaß, dass wir uns zu einem Kreis zusammengefunden haben. Wir sind der Untergrund, die anderen sind Großköpfe und der Rest ist diese Menschheit, die leidet. Falsche Politik mit falschen Lieferungen, Profit und Sterben. Es wird Zeit, dass wir wenigstens denen helfen, die unschuldig bestraft werden. Damit meine ich diejenigen, die in einer sogenannten freien Welt leben, aber Opfer werden durch Extremisten, die von aus meiner Ansicht nach eingesperrten Welt agieren. Wir werden da sein. In Europa und auch über dem Ozean.“

Mr. Smith und seine Frau aus dem beschaulichen Kanada klatschten. Leute wie dieses Ehepaar können die Welt verändern, genau wie Monika Engler und auch die beiden Romdhane Brüder, die die arabische Anschauung kannten wie sonst wenige, sich aber schon in der Kindheit davon gelöst hatten. Demokratie ist ein Wert, der nunmehr leider auch nicht mehr in Europa eine Selbstverständlichkeit ist.

Deshalb schwor sich Team 8 an diesem Abend eines:

„Wir werden es nicht mehr hinnehmen, dass uns der Terror bestimmt. Es kann nicht sein, dass jahrzehntelange Offenheit jetzt einen Rückschritt ins Mittelalter macht.“

, rief Frau Smith in die Runde. Kanada steht nicht umsonst für Weltoffenheit und Freiheit, die ich als Erzähler in Europa teilweise schon vermisse.

Monika Engler aus dem Herzen Mitteleuropas strich sich durch ihre samtigen braunen Haare und lächelte Namor an:

„Durch deine Verbindungen haben wir die Genehmigung, nicht nur aufzuklären, sondern auch mit Recht für eine Sache zu kämpfen, die alles in den Schatten stellt, was die Presse weiß. Wir sind das Team, das ein Wissen bekommt, das jeden Geheimbund vor Neid erblassen lassen würde.“

Auch die Geschwister Muai hatten es hierhergeschafft. Die Flucht aus Nordkorea hatten sie längst hinter sich gelassen. Sie waren im Westen angekommen, aber zwangsläufig auch mit diesem nicht zufrieden. Ich bin das auch nicht, deshalb macht es wird es mir Spaß machen, auch von diesen beiden zu erzählen. Es gibt viel zu tun.

„Wir verkaufen derzeit 100.000 Zeitungsartikel in ganz Nord- und Südamerika, Namor. Es ist die beste Propaganda und größte Plattform, die wir erschaffen konnten“, berichtete Ms. Smith an jenem Gelage in den Pubs.

Das Team 8 war super aufgestellt, in allen Belangen. Unterschiedlich wie sie waren, einer cleverer als der andere.

Es war der Zeitpunkt gekommen,  dass alle auf Ihrem Kontinent agieren müssten. Namor und Monika waren sowieso schon liebestechnisch ein Bündnis, die besten Voraussetzungen also für den kompletten Durchblick in Bewegungen des Landes im Herz der Welt. Die beiden hatten sich gesehen und gefunden. Eine zärtlichere und intensivere Liebesnacht hatten weder sie noch er jemals erlebt. Es war, als öffne sich der Himmel in eine neue Dimension, als Namor die unheimlich niedliche Deutsche nach dem Essen mit den Aktivisten im Camp das erste Mal berührte und in ihr Ohr flüsterte. Gemeinsame Interessen verstärkten die Zuneigung.

Team 8, bestehend aus ganz einfachen Menschen, die zu Experten und Agenten wurden, die die Wahrheit hinter jedem Anschlag erkannt hatten und tiefer erforschen wollten.

Auch unsere beiden Araber kamen am Ende zu Wort:

„Wir sehen in allem das Gute. Wenn in unseren Augen etwas nicht stimmt und gegen die Würde der Menschen und nicht Betroffener geht, schreiten wir ein. Vielleicht könnt ihr uns ja im Laufe der Zeit ein besseres Appartement in Paris besorgen mit Hilfe eures Geldgebers, denn die Bude ist echt unwürdig und wir wünschen uns etwas Besseres, wenn wir uns in Gefahr begeben und für eine Regierung recherchieren, die der unseren ohnehin nicht passt. Wir werden dort stehen und trauern, wo die anderen sich gar nicht hin trauen, glaubt mir!“

So beginnt die Geschichte des Team 8 aus meiner Erzählung mit Morden, Terroranschlägen und Gewalt von Paris über Brüssel nach Berlin, von Neu Delhi bis nach New York und bis ins letzte Detail dieser Angelegenheiten, über die Social Media Plattformen nur in folgender Manier berichten: Pray for ….“

Team 8 möchte nicht beten. Es soll etwas bewegt werden und endlich aufgeklärt werden, woher und warum der Hass kommt und überschwappt.

Die Welt war noch nie gerecht und wird es auch nie sein. Einen kleinen Beitrag kann man aber leisten: Aufklärung im SIGHTSEEING.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Juli 30, 2017 von in Lyrik.

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