Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Erste Auszüge aus „GOTTLOS“ – mein atheistischer Roman

Kapitel 1

Das Paradoxe

„Mein Name ist David. Ich bin Atheist. Das Studieren der Bibel und des Korans hat mich dazu gemacht, denn beide Schriften sind voll von Gewalt, Gegenteiligem, Missbrauch und Lügen.

Deshalb habe ich beschlossen, die wichtigsten Aufzeichnungen des aus unserer Zeit sowie des Christentums zu modernisieren, um zu verdeutlichen, dass die abrahamischen Weltreligionen mit ihren Büchern ein einziges Paradoxon der Gedanken der Menschheit sind. Sind es Vampire und Werfölfe womöglich auch? Ich weiß meine Ironie zu schätzen.

Das geht in der Bibel schon mit Adam und Eva los. Wie hätten sich die angeblich ersten Menschen der Erde weiter fortpflanzen können, wenn sie ja nur zwei Söhne gebaren, wobei der eine den anderen tötet. Kain hätte nach dem Mord an seinem Bruder Abel lediglich seine eigene Mutter befruchten können.

Leider gibt es heutzutage immer noch Kreationisten, die die Evolution aus dem Wasser hin zum Lande bis schließlich zum Homo sapiens verleugnen. Das ist auch ein Grund, warum die Atheisten-Bibel entstanden ist.

Weiterhin haben sich die Christen alle ihre Feste aus anderen Kulturen wie beispielsweise Weihnachten und Ostern von den Kelten gestohlen. Die Mithra, der Hut des Papstes, stammt aus einer Epoche im ersten Jahrhundert nach Christus und war vor dem Christentum die Staatsreligion des römischen Reiches. Ein Kult wie jeder von Menschen erdachte Glaube an einen Gott.

Denn wie kann es sein, dass das Judentum, Christentum und der Islam, allesamt auf einem Radius von weniger als 1000 Kilometern gegründet, nie auf anderen Kontinenten wie Afrika oder Amerika angekommen wären, ohne massive Gewalt anzuwenden? Die Indianer und Afrikaner können ein Lied davon singen.

Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung mit der atheistischen Bibel und würde mich freuen, Sie auch im zweiten Band mit den Erweiterungen begrüßen zu dürfen.

Ich bin gottlos und das ist auch gut so.

Eines noch, bevor ich sie endgültig in die Mythen der Zeiten und auch die beiden Testamente einführe:

Die Bibel mit all ihren Evangelien wurde von Menschen geschrieben, die zu Zeiten Christi gar nicht gelebt haben.

Gott hat den Menschen nach seinem Ebenbild geschaffen? Dann müssten wir alle unsichtbar sein, denn diese höhere Macht, an die Agnostiker glauben, hat noch keiner erblickt. Höchstens im Fieberwahn oder in Todesangst mit den übelsten Halluzinationen.

Machen wir uns nichts vor: Es gibt keinen Gott.

Falls er wirklich gut wäre und uns aus Liebe erschaffen hätte, würde er oder sie einfach nicht zulassen, was auf dieser Welt passiert.

Es kann natürlich sein, dass er oder sie bei der Vielzahl an Milchstraßen, Galaxien und Universums gar nicht die Zeit hat, sich um so eine Kreatur wie uns und die Tiere zu kümmern, die hier auf Erden leben.“

 

Kapitel 2

Die fünf Bücher des Mose

„Die Erde ist 4,5 Milliarden Jahre alt. Religionen gibt es seit circa 4000 Jahren. Das sind 0.00008 %, in denen Religionen auf der Erde eine Rolle spielen. Und das ist bloß einfachste Mathematik!“, erwähnt David und holt noch weiter aus:

Die Atheisten – Agenda:

08.00 Uhr – Aufwachen

08:31 Uhr – Weinen wegen Kreationismusunterricht an Schulen

08:45 Uhr – Ein Blutbad nehmen

09:00 Uhr – Ein Baby essen

09:15 Uhr – Mit Satan skypen, die Weltherrschaft besprechen

09:30 Uhr – Zur Arbeit fahren und zu Ozzy mitsingen

10:05 Uhr – Stirnrunzeln und zischen, während man ins Büro kommt

12:30 Uhr – Man holt sich einen Kaffee Latte und glutenfreien Snack zu Mittag

17:30 Uhr – Nach Hause fahren und Rammstein hören

18:00 Uhr – Ein weiteres Baby essen

22:00 Uhr – Eine lächerliche Dokumentation über Atheismus ansehen

03:15 – Schwarze Kerzen anzünden und zum Herrn der Finsternis beten.

Doch nun vorerst Schluss damit. Sie werden sehen, dass es nicht immer ernsthaft zugehen muss, wenn man über Religion spricht.

Hier findet die moderne und ebenso epische Bibel statt. Viel Vergnügen!

 

Genesis

Die Erschaffung der Welt. Laut David entstand sie im Zusammenhang eines großen Knalls, von dem natürlich keiner weiß, ob er jemals stattgefunden hat. Zu viele Planeten kreisen in dieser Unendlichkeit. Genesis scheint die Anfänge zu kennen:

Gott, dieser Kerl, den wir nicht kennen schuf Himmel und Erde. Alles drum herum ließ er augenscheinlich zunächst erst einmal außen vor. Er sah lediglich, dass es irgendwie gut war und dass Licht werden sollte. Man nennt das heutzutage im Volksmund Sonne, um die alle Gestirne des Systems kreisen, es existieren womöglich Millionen davon. Da Davis diese ganze altbackene und überholte Version zu langweilig war, ernannte er kurzerhand einen Protagonisten namens Marius, der Spaghetti mit Fleischsoße über alles liebte und sich im Klaren war, dass jegliches Grün auf der Erde der Tatsache entsprang, dass der Abstand dieser Weltkugel der Sonne genauso optimal und exakt war, dass von den Temperaturen her eine Vegetation und Leben im Wasser möglich war. So sei es.

Exodus

Da Genesis viel zu lange ausgeführt wird, um es mit gesundem und modernem Menschenverstand auch noch eine einzige Sekunde zu ertragen, begab sich Marius, der Liebhaber alter Geschichten gleich ins zweite Buch Mose.

Aber auch jenes ist schnell abgehakt, da es sich nur um die Anekdoten irgendwelcher Nachkommen von Figuren handelte, die vermutlich niemals gelebt haben und wenn, waren sie so unbedeutend wie jedes einzelne Menschlein heutzutage.

Levitikus

Steinigung und Menschenopfer durch Priester bestimmen das dritte Buch im alten Testament. Haben wir nicht schon genug mit Geistlichen mitgemacht in den letzten Jahrtausenden, fragt sich Pastafari Maruis. Auch hier gilt für uns Atheisten das Augenmerk draus zu richten, dass dieses Buch schleunigst in andere Richtungen gelenkt wird und schöne Erzählungen aus der Überlieferung präsentiert.

Numeri

Der vierte Teil der Bücher Mose im alten Testament beschäftigt sich auf Grund des Titels mit Zählungen. Die Anzahl leistungsfähiger Soldaten wird geprüft, was auch in unserer heutigen Zeit immer noch aktuell ist. Leider. Der Krieg hat damals stattgefunden und findet auch jetzt Tag für Tag in allen Teilen unserer Erde statt. David´ s Schützling Marius ist nicht nur süchtig nach italienischem Essen, sondern auch nach Erkenntnissen, wie man die Welt besser machen kann. Nach Mythen, die sich vielleicht bewahrheiten.

Deuteronomium

Bevor der liebe Leser endgültig eintauchen darf in Marius´ atheistische Reise in die Religion und der Evangelien des doch etwas moderneren neuen Testaments, darf das letzte Buch Mose doch nicht außen vor gelassen werden.

Nun, es geht dort um die letzten Tage und den Tod eines Menschen, der bis heute von Gläubigen hoch angesehen wird. Kann Marius dem was entgegensetzen? Wir werden es sehen in einer Bibel für Leute, die sich als Humanisten sehen und den Sinn der Religion Zeit ihres Lebens hinterfragen. Manchmal bis ins Grab hinein.

Mose wollte definitiv Ordnung schaffen in einer damals schon von Menschen zerrütteten Welt mit unterschiedlichen Anschauungen und mangelndem Respekt.

Die Bibel ist kein schlechtes Buch, aber sie macht mehr Spaß, wenn man sie wie Marius erleben darf. Der findet nämlich einen Stein, der lange vor der Niederschrift der ach so heiligen Bibel existiert hat. Genauso wie die Dinosaurier und die ewige Evolution des Lebens „hierzuplaneten“….

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am März 25, 2017 von in Lyrik.

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