Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Leseproben #Rendezvous 1&2 (erschienen 2014)

Der zweiteilige Fantasyroman #Rendezvous von R. Reischl ist 2014 im Literaturdepot erschienen

Leseprobe aus „Rendezvous: Mit der Welt“

rendezvousI

Der Egoist

Das ganze Leben in der westlichen Welt besteht aus Anpreisen und Repräsentieren. Sich selbst und das, was man bewerkstelligt hat. Männer werben um Frauen und umgekehrt, so genannte „Selfies“ lassen einen erscheinen wie in einem Katalog mit Waren. Musiker präsentieren ihre CDs sowie die Schreiber ihre Bücher. Die sozialen Netzwerke boomen wie nie zuvor, man rückt sein Dasein dort zurecht wie man es sich wünscht. Ins rechte Licht eben. So von anderen gesehen werden, wie man sich darstellt. Ein Traum wurde wahr. Eine Vision, die süchtig machen kann. Nun ist es an der Zeit, sich eine Pause zu gönnen.

David möchte dringend die Realität verändern, ja verbessern, ohne es allen gleich zeigen zu müssen. Wie ein Aussteiger, ein Weltenbummler zu leben, wenn auch nur auf bestimmte Zeit und wie lange es eben finanziell möglich ist. Zurück zu den Wurzeln ohne Berieselung. Eine Reise ohne Termine, Druck und Selbstdarstellung. Die bunte Natur in den Bergen oder am Meer erzählt uns die wahre Geschichte des Kreislaufs der Welt. Im Endeffekt bestreitet jeder Mensch trotz Familie und Freunden seinen Weg alleine. Der Egoist befindet sich in allen von uns und das ist auch gut so. Nur nimmt er überhand, flüchtet man in seine Traumwelt ohne echten Gefühlen und voller Lügen.

Leseprobe aus „Rendezvous 2: Die Reise geht weiter“

rendezvousII

Das Wechseln der Welten zwischen Traum und Realität sollte fortgesetzt werden, denn mit jedem Tag und jeder Nacht wurde das Seelenleben David´ s ruhiger und der Frieden in ihm kehrte ein.

Wieder zu Hause angekommen schlenderten Anna und er über den Reichenhaller Weihnachtsmarkt auf Schloss Gruttenstein, das in der normalen Welt eine alte, teilweise schon sanierungsbedürftige Anlage geworden war. Hierhin war er schon mit seinem geliebten Großvater zum Spielen gekommen.

David musste auch nach dem Trip in die USA und nach China immer noch Psychopharmaka nehmen, jedoch wurde seine Nervosität, diese innre Unruhe immer besser und mit dem Amulett Jonathan´ s schlief er wie ein Baby. Alles, aber auch alles konnte er aufarbeiten in diesen intensiven Träumen.

Er wollte sich alleine, ohne Anna einen Monat eine komplette Auszeit nehmen und nach La Gomera auf die kanarischen Inseln fliegen. An den dortigen Fjorden plante er vier Wochen auf Selbstversorger zu machen.

Gesagt getan funktionierte bei ihm von jeher einwandfrei. Das einzige ausser Klamotten, was er an Hi Tech bei sich führte, war ein Mini Laptop, von dem aus er seine Tagebucheinträge nach Bayern zu Anna und selbstverständlich nach San Francisco sendete.

Das Amulett, so bestätigte es ihm sein britischer Freund, der Lebenskünstler Jonathan, sollte für immer in seinem Besitz bleiben. Jonathan befand ohnehin, dass David der richtige Mann dafür sei und ausserdem befand es sich auf dem Kontinent, wo es auch hingehörte: In Europa

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am August 26, 2015 von in Lyrik.

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