Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Flüchtig betrachtet

Nebenbei betrachtet

Ist der Flüchtling nicht willkommen

Der seine Eltern verloren

Noch minderjährig

Voller Leid und dennoch Hoffnung

Mit Zuversicht und letztem Stolz

Haben meine Landsleute vergessen

Dass ihre Ahnen einst selbst auf der Flucht

Vor dem System und unendlichem Leid

Und flüchtig betrachtet

Die Wiege der Demokratie

Pleite und ausgebeutet

Vom starken Europa

Lese ich in jeder Zeitung

Wie doof doch diese Griechen sind

Die nichts getan haben

Und nach 40 Jahren Arbeit

Nicht mehr an den Bankomaten dürfen

Doch die Banken sind gerettet

Und diese kleine Randnotiz

Dass die Kanzlerin streichelt

Während der Geldhai zurücktreten will

Wäre da nicht Heidi Klum

Die uns wieder aufmuntert

Wie das nette Fußballspiel

Um nicht gleich nochmal mitzubekommen

Dass auch in der Ukraine

Der Hass noch tobt neben der Partymeile

So gesehen

Möchte ich selbst

Manchmal gerne flüchten

In den Wald hinaus, wo die intelligenten

Lebensformen hausen

(c) Roman Reischl, Juli 2015

Wer meine Lyrik und Prosa mag, kann meine beiden Lyrikheftchen „VITA – Das Gute“ und „VITA 2 – Das Böse“ auf Amazon und allen gängigen Anbietern in gedruckter Form bestellen.

Viele Grüße

Roman Reischl

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Juli 20, 2015 von in Lyrik.

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