Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Grinsen

Grinsen

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Das erste Grinsen eines Babys. Es sollte nicht das Letzte bleiben. Grinsen klingt immer so negativ, als wäre man schadenfroh. Doch die erweiterete Form des Lächelns ist die erste wichtige Emotion unseres Lebens. Es befreit den ganzen Körper.

Behalte deine Frohnatur, wenn du sie hast. Denn das ist der einzige Weg, auf dieser Welt glücklich zu werden. Geh´ auf Endeckungsreise, finde heraus, warum man weint oder lacht. Schau´ darauf, wie Menschen reagieren, wenn du sie mitten auf der Straße anlächelst. Es kann dir den Tag versüßen, glaub´ mir. Das Leben ist keine leichte Aufgabe: Lernen, Arbeiten, Lieben, Helfen, Hilfe empfangen. Wenn du geil wirst und gerne Sex haben möchtest, sollte dein Partner oder deine Partnerin ein Lächeln im Gesicht haben, während er oder sie süß einschläft.

Viele lachen über ihre eigenen, witzigen Gedanken. Sie sollten sie teilen, jeden Tag. Denn Lachen ist ansteckend und hilft so mach einem über den gesamten Tag.

DIE SCHULE

Ich lache über so manchen Mitschüler und Lehrer. So soll das sein. Man muss nicht jeden ernst nehmen, egal, in welcher Position. Das zieht sich hin bis in

DIE ARBEIT

Du machst dein Ding und gut auch noch, dann kommt der Neid. Grinse breit und verstecke dich nicht vor den Weicheiern, die dir trotz ihrer Schwäche nichts Gutes wollen. Ich hoffe, du magst deinen Job, denn wenn nicht, suche dir einen Neuen, alles andere macht keinen Sinn.

DIE RENTE

Deine Kinder haben Kinder, sie sind dein ein und alles. Spielend und lachend toben sie im Freien herum, eine wahre Jugendquelle, das mit anzusehen. Wenn du dein Leben gemeistert hast und immer für alle da warst, gönn´ dir jetzt eine Auszeit. Kinder sind oft das beste Mittel, um im Saft zu bleiben, das war die Jahre zuvor auch schon so.

Das große Grinsen um die Wette muss man nicht mitgemacht haben, es ist sowieso von vornherein falsch und wird zu gerne im TV verwendet. Grinse in dich hinein und sage: Ich bin ein Star in meiner Familie, weil ich da war, wenn es gebrannt hat, aufgebaut hat, wenn die Mauern zusammengefallen sind.

Irgendwann holt dich der Tod. Nicht weiter schlimm, ganz natürlich. Respekt, wenn du an deinem Bett noch lächeln kannst. Das kannst du nur, wenn du mit dem ganzen Rest zufrieden bist. Schlaf ruhig ein, du hast keine Verpflichtungen mehr, keine Termine und keinen Stress. Es kommt eine friedliche Welle, die dich sanft aus dem erfüllten Leben schaukelt. Egal wer an deinem Bett steht. Du wirst fehlen, ohne Frage. Gehe mit einem Grinsen, denn du warst ein fröhlicher Mensch.

(c) Roman Reischl, Januar 2014

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Februar 9, 2014 von in Prosa.

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