Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Die Tageszeiten

Die Tageszeiten

Vier_Tageszeiten

Morgens, Mittags, Abends, Nachts

MORGENS:

Mit Zuversicht stehe ich auf. Voller Erwartungen, was der Tag bringen wird. Wohlgefühl der Morgenstunden und das Frühtück, die wichtigste Mahlzeit des Tages. Die Planungen im Kopf beginnen, die letzten Erinnerungen des Traums werden verarbeitet, ohne dass ich es merke. Ist heute etwas wichtiges? Hat irgendwer Geburtstag? Hektik ist keine gute Lösung am Morgen, denn so wie der Tag beginnt, verläuft er meistens auch.

MITTAGS:

Zeit für eine Pause nach getaner Arbeit. Man wünscht sich, sich eine Stunde auf´s Ohr zu legen, zu entspannen und in Ruhe nachzudenken. Was habe ich erledigt? Was steht noch an? Hoffentlich kommt etwas ordentliches auf den Teller, denn mit leerem Magen fällt alles viel schwerer. Halbzeitpause. Jetzt greife ich nochmal an, damit ich mir den Feierabend verdient habe.

ABENDS:

Der schwerste Teil des Tages ist vorbei, der Weg, er führt nach Hause. Zeit für die Familie. Die einzigen Stunden der Uhr, in denen man wirklich zusammen ist, sich berichten kann, was es Neues gibt. Andere Anteil haben lassen am eigenen Leben und Alltag. Entspannung pur, wie auch immer gestaltet. Ein Bier, ein Glas Wein, die Lieblingsmusik ertönt. Es bleiben noch einige Stunden, um sich einem Hobby hinzugeben. Mindestens genauso wichtig wie die vielen Pflichten.

NACHTS:

Es bleibt zu wünschen, dass man gut einschlafen kann. Hoffentlich habe ich keinen schlechten Traum. Die Nacht präpariert mich für den nächsten Angriff. Ich lasse den Tag Revue passieren. Ich kann euch nur wünschen, dass jemand neben euch liegt, denn alleine einzuschlafen ist öde und trist. Die Liebe sollte in unmittelbarer Nähe sein, umzu verstehen, worum es den ganzen Tag eigentlich geht. Denn ich arbeite, um richtig leben und lieben zu können. Der Sinn dahinter ist, ankommen zu können. Jeden Tag auf´ s Neue.

(c) Roman Reischl, Dezember 2013

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Dezember 23, 2013 von in Prosa.

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