Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Fragen über Fragen

Fragen über Fragen

 fragen

Du fragst dich immer wieder. Woher komme ich, wohin werde ich gehen?

Ich denke mir, es ist nicht wichtig, da mein Gehirn das nicht erfassen kann.

Es reicht schon, dass die Fragen im Alltag nicht allesamt beantwortet werden können. Erst nervige Löcherei von Kollegen, die sich hinten und vorne nicht auskennen, während mein Kind in der Schule vor der gesamten Klasse ausgequetscht wird. Heute versagen wir wohl beide…

Ist dann endlich Feierabend, ruft die nervige Verwandtschaft an und bittet um Rat. Ist das Leben zum Teil ein Ratespiel und ein ewiger Dialog geformt aus Fragen und Antworten?

Ja, denn ich habe schon wieder ein Fragezeichen hinter den letzten Satz gesetzt. Unwissend geboren, viel gelernt, einiges aus der Welt geschafft und dennoch nicht um einen Funken wissender als angestrebt.

Fakt ist, dass unsere Spezies sprechen und sich verständigen kann. Lauscht man jedoch den Gesängen der Wale, dem Zwitschern der Vögel, dem Bellen der Hunde, stellt man sich die Frage: Warum es sich nicht einfacher machen? Beneidenswert, dass diese Tierchen erst erfahren, dass die Reise zu Ende geht, wenn sie dem Tod unmittelbar ins Auge sehen.

Das ist echt so ein Ding mit unserer Intelligenz. Wir beherrschen den Planeten, aber im Grunde sind wir dessen ärmste Kreaturen, weil wir uns von Anfang bis Ende unseres dämlichen Daseins den Kopf zerbrechen über etwas, das mit Sicherheit nicht existiert.

Wie die Schäfchen beten sie, die Angsthasen und klammern sich an selbst kreierten Figuren. Sie sind nicht einmal in der Lage, ihre eigenen Artgenossen mit anderer Hautfarbe zu akzeptieren und versauen die ganze Weltkugel mit Gift und Abfall.

Da bleibt nur noch eine Frage: Wann kommt die nächste Eiszeit? Der Erde wäre es zu wünschen. Jedoch ist das nicht zu beantworten. Zu guter Letzt bleiben weiterhin Fragen über Fragen. Die elementarste: Was ist der Sinn des Lebens? Die Antwort kann eindeutig nicht Geld oder Materielles sein, denn nur die Liebe allein gibt uns Gefühle, die man sich erarbeiten muss mit Charakter und mit keinem Fetzen bedrucktem Papier käuflich zu erwerben sind. Versucht man das, wird man bitter bestraft.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am November 25, 2013 von in Prosa.

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