Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Casino

Casino

kasino

Wenn sich ein Tisch dreht

Muss es nicht immer heissen

Du bist besoffen

Vielleicht doch

Aber wenn du dort

Deine Stunden verbringst

Juckt dich das wenig

Denn es ist ein Spiel um Geld

Um Leidenschaft und Ehre

Schöne Frauen rundherum

Aber ehrlich

Möchtest du sie sehen

Am nächsten Morgen

Ungeschminkt und zerzaust

Ist das Leben oder Herzeigen

Was man hat oder nicht hat

Mit der geölten Frisur

Dich keine Sau ertragen kann

Im nüchternen Zustand

Jeder Tag ist gleich

Zelebrieren der Erbschaft

Nicht erarbeitet

Genuss der Stunde

Und wieder der Mann am Tresen

Noch einen Drink

Dir kommt schon das Kotzen

Willst auf die Insel

Mit der Frau

Deren Haar im Wind weht und deren Lippen spröde, die ihre Fehler preisgibt, die du ungeduscht ertragen kannst, die ein Wort für dich einlegt bei deinen Alten, die immer wieder kommt, wenn du am Tiefpunkt bist.

Das muss die einsame Insel sein, auf die man nur 3 Dinge mitnehmen kann. Diese Frau sollte dazugehören.

Aber: Rien ne va plus! Nichts geht mehr. Zu spät, mein Freund.

(c) Roman Reischl, August 2013

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am August 17, 2013 von in Lyrik.

Tags

Literaturdepot

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 20 Followern an

%d Bloggern gefällt das: