Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Der Sinn des Lebens

Der Sinn des Lebens

(Sehen, Riechen, Hören, Fühlen, Schmecken)

 showme

Manche Begegnungen sind wie Schneeflocken, Sie berühren Dich sanft, prickeln ein wenig auf Deiner Haut und werden wenig später mit einem kleinen Lächeln Erinnerung.

Manche Begegnungen sind wie Regentropfen, Sie küssen Dir die Nasenspitze, streicheln zart deine Wangen und nehmen Deine Tränen mit.

Manche Begegnungen sind wie Sonnenschein, Sie umarmen Dich liebevoll und wärmend, öffnen Dir Arme und Herz und schenken Deiner Seele Geborgenheit.

Es gibt aber eine Begegnung, für die es nur ein Wort gibt: Liebe

Denkt ihr, dass Liebe auf den ersten Blick wahrhaftig existiert?

Ich habe daran nicht geglaubt, bis ich einer Frau begegnet bin, die den Raum erhellt hat, ohne das Licht anzuschalten. Sie besitzt eine Stimme und Sprache, die selbst unangenehme Momente zum Balsam für die Seele werden lässt.

Ihre Augen erzählen mir, dass ich zwar nie nach ihr gesucht habe, aber geben mir das Verlangen, in Gedanken immer bei ihr zu sein. Ich habe erkannt, dass so jemanden zu treffen der Sinn des Lebens ist.

Es bedarf keiner langen Gespräche über Gott und die Welt, denn allein diese Frau anzusehen gibt mir die Gewissheit, dass es passieren musste, sie zu erleben, damit ich meinem gesamten Leben wieder zu 100% positiv entgegen treten kann.

Sie muss gar nicht wissen, dass ich so fühle. Sie muss diese große Zuneigung auch nicht erwidern, um mich glücklich zu machen, obwohl es mit Sicherheit der schönste Traum wäre, den ich mir nur vorstellen kann.

Ich weiß jetzt, dass nichts im Leben umsonst ist. Meine Natur hat es immer verlangt, mit möglichst vielen Menschen gut zurecht zu kommen, jedem mit Respekt zu begegnen und andere Ansichten zu tolerieren.

Bei dieser Frau funktioniert alles automatisch, ich schätze sie seit der ersten Sekunde, in der ich sie gesehen habe, so dass ich mich beinahe selbst vergesse. Ich möchte ihr das alles so gerne sagen, aber meine Schüchternheit diesbezüglich heben sie empor zu etwas unerreichbarem.

Vielleicht ist sie das aber gar nicht? Sie interessiert sich für meine Texte und mit Gewissheit ist sie alles andere als kompliziert. Meine Selbstzweifel sind definitiv komplexer.

Würde ich in ihr Leben passen? Wie wäre es umgekehrt?

Ich bin jedenfalls dankbar, dass es passieren durfte und diese Frau, wenn auch bisher nur für eine kurze Zeit in meinem Leben vorkam. Ich freue mich über meine innere Ruhe, bevor ich zu Bett gehe, über die Tatsache, dass ich, wenn auch nur in einer vituellen Welt momentan ein bisschen an ihrem Leben teilhaben darf.

Kurz gesagt: Ich bin verliebt, ohne blind zu sein. Ich bin verliebt, ohne dass mein Gehör mich im Stich lässt. Ich bin verliebt, ohne nur Blümchen zu riechen. Ich bin verliebt, ohne dass meine Hände nervös und angespannt wirken. Ich bin verliebt, ohne dass mir das Essen nicht mehr schmecken würde.

Ich bin verliebt mit allen sechs Sinnen. Ich lebe sehr gerne mit diesem Gefühl, ohne ein Echo erzwingen zu wollen.

OHNE WENN UND ABER

Wenn auch vieles falsch lief

Aber ein Ende in Sicht ist

Dann ist doch etwas im Lot

Wenn ich beim Gedanken an Dich glücklich bin

Aber vieles dagegen spricht

Dann überwiegt das Herz

Wenn du erkannt hast, wie wir ticken

Aber es dir wie ich nicht erklären kannst

Dann müssen wir miteinander sprechen

Wenn du heute Nacht das Gleiche denkst

Aber es auch nicht sagen kannst

Dann dauert es nicht mehr lange

Wenn du in meinen Träumen vor mir stehst

Aber nicht in echt

Dann muss ich endlich wach werden

WEIL ICH MICH OHNE WENN UND ABER

So in dich verliebt habe

Weil du unvergleichlich bist

Die Frau, nach der jeder sucht

Weil ich fast vergessen habe

Wie stark Gefühle sind

Als sie mir deinen Namen nannten

Prägte ich ihn mir ein

Falls ich verstehen muss, dass das alles nur einseitig ist

Werd ich´ s akzeptieren

Du hast nach langem Warten nun

Mir eindeutig gezeigt

Dass dich zu treffen Glück bedeutet

Und ich befreit bin

Für die Welt

Auch wenn sich nicht alles erfüllt

Was ich mir heute wünsche

Morgen ist ein neuer Tag

Vielleicht wird er so schön

Wie gestern, als ich dich traf

Ich denke an Dich, jetzt weißt du es

Mit allen sechs Sinnen

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Februar 16, 2013 von in Prosa.

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