Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Checkpoint Charlie

Checkpoint Charlie

Manch einer hat sichs lang überlegt

Soll er oder soll er nicht auch endlich

Entfliehen in die vermeintlich freie Welt?

Risiko einzugehen und alles zurücklassen

Neu zu starten mit der schauerlichen Gefahr im Nacken

Im Gefängnis zu landen oder gar erschossen zu werden?

Denkst du vielleicht, es hätte sich allzu viel nun geändert?

Die Wende hätte das alles für immer ausradiert?

Der Ost- Westkonflikt besteht in den Köpfen

Bei den einen aus den Tagen des Kommunismus

Zerlegt von denen, die bis dato Vorurteile haben.

Checkpoint Charlie ist nun überall, wo sie sich Menschen vermischen

Dort auf der Welt

Gespalten durch Religonen, Sprache und Kultur

Sie dient als Mittel zum Zweck für die Waffenschmiede

Deren Regierungen ihre eigenen Lieferungen zerbomben

Um die Produktion anzukurbeln

Geld ist mehr wert als die Leben der unschuldigen Kinder

Dieser eine Stützpunkt in Berlin

Steht für die Gespalttenheit, Verachtung und Intoleranz

Und zeigt uns den Hass, der ohne Gründe entsteht, weil er anerzogen ist

Er ist oftmals leider stärker als die Liebe

Lasst Euch nicht filzen und gebt acht

Dass sie euch nicht zu unrecht bestrafen und verurteilen

Sonst haben sie gewonnen am Checkpoint Charlie

Ihre kranke Philosophie am Leben erhalten

Der Wind singt leise ein trauriges Lied an diesem Ort

Lausche nicht der Melodie

Sie sperrt uns ein und vermittelt uns

Die Fehler von früher

Oder erinnert uns an den Terror von heute

(c) Roman Reischl, November 2012

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am November 21, 2012 von in Lyrik.

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