Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Regen

Regen

 

Die Regenschauer prasseln auf mein Dachfenster. Sie sehen aus wie Perlen und rutschen langsam in die Dachrinne und mischen sich mit dem restlichen Wasser, um in die Erde zu fließen. Auch Menschen fallen oft tief und verlangen nach den Restlichen, ihrer Herde, der Familie. Man braucht keinen Goldregen und viel Geld, um glücklich zu sein. Benötigt wird ein Rückhalt, um wieder froh zu werden.

Der Regen ist meist ein Segen für die Natur nach langer Trockenheit. Er spendet Wasser, Leben. Manchmal denkt man, es sind die Tränen, das Weinen des Himmels bezogen auf Hass und Missgunst. Doch das ist nicht so. Er wechselt sich ab mit Sonnenschein wie die Nacht mit dem Tag. Ist es bedeckt, sieht man durch die Wolken die Sterne nicht mehr. Sie funkeln jedoch im Hintergrund für die Ewigkeit. Die Sonne scheint jeden Tag für uns, mal kräftig, mal schwach. Bewahre ihre Wärme, dann kannst du in Zeiten der Unwetter stärker bleiben.

Der Regen und auch die Trauer werden dein Leben immer wieder betreten. Es wird dich stärker machen. Der Mensch ist wetterfühlig, aber mit innerer Kraft nicht davon abhängig.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am April 4, 2012 von in Lyrik.

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