Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Die grüne Au

Die grüne Au

 

FÜR DEN WEISS-BLAUEN BUMERANG

 Roman Reischl, Februar 2012

 

Drunt in der greana Au, da steht a Birnbaum, so blau! Vom Hügel aus konnte man betrachten, wie sich das Abendrot allmählich hinter der Frauenkirche und dem Viktualienmarkt in Dunkelheit verwandelte. Doch die Stadt strahlt auch in der Nacht so hell, als würde der Tag für jeden 24 Stunden anhalten.

Im Münchner Osten tanzen die Jungen den Morgen herbei. Jedes dieser Leben schreibt eine eigene Geschichte:

Der Schwabinger Student aus Norddeutschland. Der Partyhengst aus Rosenheim mit reichen Eltern. Der Haidhauser Türke, der seine Zukunft selbst hinter einer dieser Bars sieht. Der Fußballfan, der aus der Arena zum Nachfeiern herbeisteuert. Das Mädchen vom Hasenbergl, dessen Kinder bei der Oma aufwachsen. Die Bongospieler aus dem englischen Garten samt Kellnerin aus dem Seehaus.

Am nächsten Tag wird der Himmel über München wieder weiss-blau. Die echten Geschichten beginnen. Die Weltstadt mit Herz ist nicht für jeden ein Sprungbrett. Wie ein Bumerang kommt die Realität zurück. Doch für viele verarmte, vor allem Kinder, kommt Hilfe hier am Zielort an.

„Ja wo musste er denn so schnell hin, Herr Kopfeck?“

„Ja weg!“

„Wie weg?“

„Ja weg, mitm Flieger!“

Der Franze war nie weg. Vielmehr zelebrierte er München. Ob Schickeria hin oder her, er hat auch vor Ort für Recht und Ordnung gesorgt. Schließlich war er Kriminaler und kein Krimineller. Liebenswert wie die ganze Isarmetropole. Was soll man denn auch auf den Bermudas?

Monaco di Baviera – nicht direkt eine italienische Angelegenheit. Aber der Charme und die Hilfsbereitschaft vieler hier ist multikulturell und einzigartig. Das werden auch Menschen wie der Tierpark Toni nicht verhindern, denn der Monaco, der ist keine Drecksau.

Lebensfreude für alle! München liebt dich!

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Februar 28, 2012 von in Lyrik.

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