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Roman Reischl (Autor)

Geheimnisse

Geheimnisse

 

PHILOSOPHIE

 Roman Reischl, Februar 2012

 

Schon der alte Moses aus dem alten Testament wusste es. Geheimnisse machen die Menschen neugierig. Ich kenne keinen, der nicht irgendetwas zu verbergen hat. Nein, das gibt es nicht.

Das Geheimnis der Zahlen – Codes und Verschlüsselungen, nicht mehr wegzudenken.

Gefährliche Machenschaften – nur schwer durch Geheimdienste zu knacken.

Gut versteckte Weihnachtsgeschenke für Kinder – Strahlende Augen und Balsam für das Familienleben.

Der heilige Gral der Tempelritter des Salomon – unentdeckt und über Jahrhunderte bis in die Moderne ein Mysterium.

Leichen im Keller – Nahrung für die Boulevardpresse.

Fremdgehen in einer nach Außen funktionierenden Ehe – Normalität?

Spionage im großen Stil – kein mächtiger G8 Staat hat dies nicht in Anspruch genommen, ob „demokratisch“ oder Diktatur.

Doch all diese Aufführungen sind zu „lüften“. Warum man das so nennt? Weil weltlich, menschlich, schnell verstaubt.

Die Natur und das Ganze, das Universum „bäumt“ sich nicht nur deshalb zu einem immer größeren, unüberwindbaren Geheimnis auf.

Im „frischen Wind“, den viele nicht wollen und die, die es versuchen, immer wieder scheitern. Möge der Klimawandel auch mit hoher Mathematik zu berechnen sein. Mögen die Umlaufbahnen der Planeten und das Verhalten diverser Tiere ausstudiert werden. Wir sind nur ein kleiner Teil der biologischen Uhr, die ohne großen Hehl unaufhaltsam tickt.

Denn ein wesentlicher Punkt bleibt das wichtigste Geheimnis der Menschheit. Weder organisch, materiell, rein seelisch: Die Liebe und der Hass. Man kann diese beiden Kontrahenten nicht anfassen, doch stärker spüren als den Sturm, die Kälte und die Hitze. Sie verletzen, sie verbinden. Sie hielten sich nie die Waage.

Wenn die Liebe eines Tages stärker wird als der Hass – dann sind wir ohne Geheimnisse und können von Gott endlich entdeckt und befreit werden. Bis dahin bleiben wir kriegerische Ameisen der schlimmsten Evolution.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Februar 27, 2012 von in Lyrik.

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