Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Ausgeblutet

Ausgeblutet

 

 

Bei lebendigem Leibe hingerichtet

Nur für diesen Zweck gezüchtet

Kein Freiraum, Platz und enge Ställe

Doch die Nation schwimmt auf der Biowelle

Warum, frag´ ich gibt es das noch?

Wenn Wert gelegt wird auf das, was man kocht

Ich trau´  keiner Beschreibung mehr

Vom Tierliebhaber wenig Gegenwehr

Ich ess´ gern Fleisch, ich kann nicht anders

Doch Machenschaften dieses Landes

Der Appetit kann dir vergehen

Die Quälerei, ich kann´ s nicht sehen

Der gute Metzger ist zu teuer

Man kauft das Zeug vom Ungeheuer

Mensch, was richtest du nur an?

Alles geht schon viel zu lang

Ich greif´ jetzt tiefer in die Tasche

Kauf´ artgerecht, meine einzige Waffe

Was ich Industriellen wünsch

Hoff´ ihr werdet bald selbst gelyncht

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Februar 3, 2012 von in Gedichte.

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