Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Hotel

HOTEL

Deine traurigen Augen

Bei deiner Ausstrahlung kaum zu glauben

Gezeichnet schon im jungen Alter

So stehst du vor mir nun am Schalter

Willst glücklich werden in diesem Spiel

Kranke Gesellschaft, auch mir wird´ s zu viel

Du buchst eine scheinheilige Reise

In meinem Hotel, unverschämte Preise

Hast nur Prestige im Kopf

Heut packe ich dich am Schopf

Weiß, dass du nicht glücklich bist

Hast Status, Häuser, sonst nur Mist

Muss dir helfen zu entspannen

Parke dein Auto ohne Pannen

Berate dich mit Ausflugstipps

Der Stadt Locations, unsere Hits

Unser Hotel braucht so viel Strom

Das reicht für den halben Kölner Dom

Dein Mann, der zahlt das Alles gerne

Liegt am Strand in weiter Ferne

Oft ist das Wegsehen gar nicht leicht

Willkommen im Conciergebereich

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Januar 29, 2012 von in Gedichte.

Tags

Literaturdepot

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 20 Followern an

%d Bloggern gefällt das: