Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Der Lebensbaum

Der Lebensbaum

 

 

 

Am Morgen kommst du angekrochen

Hilflos, liebesbedürftig, auf allen Vieren

Hast meinen Rückhalt

Weißt ihn zu schätzen

 

Am Mittag standst du auf

Gingst auf zwei Beinen

Rebellierst, willst unabhängig sein

Deine Blauäugigkeit verlangt

Erneut meine Hilfe

 

Am Nachmittag zeugst du

Führst unsere Familientradition weiter

Stehst fest auf beiden Füßen

Unterstützt meine Krankheit

 

Am Abend gehe ich auf drei Beinen

Mit Gehstock als Stütze

Vergesse so allerhand

Wenn ich dich nicht hätte, Kind

 

Kümmerst dich um mich wie

Ich mich um dich

Das ist die wahre Liebe an sich

Ohne die funktioniert nichts

 

 

Roman Reischl, Januar 2012

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Januar 15, 2012 von in Lyrik.

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