Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Salz

Salz

 

HEIMAT – GEDICHT

 

Schon im Mittelalter wohlhabend

Mein Winkel des Ruperti

Die Bischöfe hatten viel zu Sagen

Machte so manchen fix und fertig

 

Das Hall aus Berchtesgaden

Durch Solewege durch das Land

Von Reichenhall aus in alten Tagen

Hatten wir gar München in der Hand

 

Das weisse Gold vertrieb der Handel

Zu den größten Leuten

Und auch im modernen Wandel

Der Zeit sind wir bedeutend

 

Urlaubsziel und Historie

Gepaart mit all den Bergen

Im Grenzgebiet mit Österreich, verschlossen war man nie

 

Watzmannsage, Eagles Nest

Luftkurorte, Mozart´ s Nachbarschaft

Zu jedem Anlass gibt’s ein Fest

Diese Gegend hat´ s geschafft

 

Kliniken im Überfluss

Gesundheit steht an erster Stelle

Erlabt sich mancher in einem Guss

An unsrer Solequelle

 

Das Salz reist nun nahe dem Eilschritt

Um den ganzen Globus

Nur einige Male gab´ s nen Fehltritt

Die Eishalle ist uns noch bewusst.

 

Die Tradition und ganz viel Ehre

Steckt nicht in unsren Lederhosen

Das war doch allen eine Lehre

Zwischen den Kurgartenrosen

 

Wen Gott lieb hat, das sagt einer

Lässt er fallen in dieses Land

Mit Sicherheit ein netter kleiner

Mann mit Sachverstand

 

Alles andere als flach

Der neue flotte Wahlspruch

Doch nur mit Ach und Krach

Die Jugendarbeit bleibt ein Versuch

 

Das Salz der Erde ist nicht nur das auf der Haut

Ein bisschen was muss schon passieren

Ich hoffe dass sich jemand traut

Einiges zu regulieren.

 

 

Roman Reischl, November 2011

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am November 4, 2011 von in Gedichte.

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