Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Petting am See

Petting am See

 

Ist mit „Freilassing“ das Entlassen von Häftlingen auf „deglischer“ Sprache gemeint? Ich denke eher nicht. Doch hier ging die Reise los, denn nach Beendigung der dortigen Schule führte der Weg ins Berufsleben. Die Hotelfachschule in Traunstein wartete. Ich frage mich gerade, ob mit „Traunstein“ gemeint ist, dass die dortigen Bewohner das erste Mal den Mut aufbrachten, jemanden zu steinigen? Möglich wäre es, hauste in der Umgebung doch damals der grausame Raubritter „Heinz von Stein“.

Fakt ist, dass ich mich in der Berufsschule das erste Mal richtig verliebte. Das Mädchen kam aus Petting am Waginger See. Leider kam es nie dazu. Die Menschen dort sind katholisch. Die Entstehung des Ortsnamens ist daher sehr fragwürdig.

Später hielt ich mich dann eine Weile in Freising auf. Da es dort einen Dom und ein Erzbistum gibt, frage ich mich: Waren die dortigen Chöre die Ersten, die ohne Blattvorlage Liedgut vortrugen? Ich lege diesen Gedanken ab und begebe mich ins Hier und Jetzt:

Sind die Leute in Immenstadt immer in ihrer Stadt? Wird man in Sonthofen ein Bauer, wenn man sonst nichts kann? Auch das scheint nicht ganz zu stimmen. Wenn, dann verwalten sie ihre Höfe in Waltenhofen. Das liegt kurz vor Kempten. Dort „kempfe“ ich mich noch immer durch die Straßen, weil ich mich nicht auskenne.

Weitaus übersichtlicher ist es im Ort mit dem schönsten Weihnachtsmarkt des Allgäus. Dort bin ich noch auf der Suche nach dem Stadtteil „Vorne kurz“. Er sollte eigentlich vorhanden sein in „Hindelang“.

Wie wir alle wissen: Mit der richtigen Frisur klappt es auch mit Petting am See.

Ich stamme übrigens aus Reichenhall. Das bedeutet „Reich an Halluzinationen“.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Oktober 28, 2011 von in Lyrik.

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