Roman Reischl Blog

Roman Reischl (Autor)

Insulaner

Insulaner

Ein europäisches Gedicht zu unserer Wirtschaftslage,

die politischen Verbindungen und Entbindungen

und die Insel in der Mitte des Kontinents:

 

Die Regierung hat schon oft betont,

dass sich Arbeit wieder lohnt.

 

Sicher steht nun außer Frage

Ohne Job sind manche Tage

Die letzten vor dem Gang zur Arge

 

Und in so mancher saubren Branche

Hat man nur mit Ellenbogen Chance

 

Zu verdienen was einem gebührt

Ohne man gleich den Chef verführt

 

Mit Kundenbeschwerden kann ich leben

Nur ganz oben möcht´ ich jemandem eine kleben

 

Doch Machenschaften wie diese

Passen zu der Eurokrise

Ist die Firma auch ein Riese

Sie hat Probleme, richtig fiese

 

Im Grunde ist sie gar nicht schuld

Die „Insulaner“ hatten mehr Geduld

Den Euro einfach abzulehnen,

sich gar nicht erst mit auszudehnen

 

Alle anderen so mal mit zu tragen

Denn Spanier, Griechen, das ist zu sagen

Sind erst der Anfang vom Versagen

 

Die Pleitegeier kreisen tief und gierig

Glaubt mir Leute, es wird schwierig

 

Selbst über` m großen Ozeanteich

Ist nur noch der Rentner reich

Denn auch Obama kann es not

Er wird blockiert, das Land bankrott

 

China ist mir zu weit weg,

zu rabiat, man lebt im Dreck

Russland, das ist zu kalt,

mit Vodka wird man eh nicht alt.

 

Ich wärm´  mich auf in dieser Eiszeit

Auf der kleinen Insel, schweizweit.

Ich denke schon dass ihr bereit seid.

Denn Einigkeit und Recht und Freiheit

Bekomm ich genug durch meine Verliebtheit.

 

Wenn ihr die Insel meint am Golfstrom

Mit verlorenem Königssohn

Da war ich schon, ist schön gewesen

Sprachlich und auch her vom Wesen

 

Zum Schluss, ihr Lieben, es wird kälter

Nehm` ich die Insel der fairen Gehälter.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Oktober 15, 2011 von in Gedichte.

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